Baumaßnahme:
Errichtung von grünen ebenen Terrassen, einer neuen Wegschleife und einer Aussichtsplattform Auftraggeber: Gemeinde Jenesien Zeitraum: 2005-2007
Die Grünzone Klapf ist als öffentliches Grün ausgewiesen und erstreckt sich über eine mittlere Länge von 120 m und eine Breite von ca. 20 m . Sie weist einen Höhenunterscheid von ca. 25 m auf. Topographisch gesehen handelt es sich um sehr steiles Gelände, das derzeit noch von zwei Wegen durchzogen wird. Diese verlaufen auf unterschiedlichen Höhen; an einigen Stellen beträgt die Höhendifferenz bis zu 4 m. Der obere Weg dient auch als Zufahrt zu zwei Wohngebäuden. Die Planung stellt die Erholung und freie Nutzung der Flächen für Einheimische und Touristen in den Vordergrund. Es werden Panoramen und außergewöhnliche Ausblicke erschlossen, die vorher durch zu hohen Bewuchs entlang der Wege verdeckt blieben. Die Gliederung der Fläche erfolgt durch den Durchgangsweg, die Aussichtsplattform, drei ebene Terrassen mit Verweilplätzen, Sitzmöglichkeiten und Pergolen. Die zwei bestehenden Wege verschmelzen zu einem. An diesem Weg zweigen die drei Wiesenterrassen ab, die durch Aufschüttung entstehen werden. Im tiefer liegenden Teil der Erholungszone ist zwischen dem unteren und dem oberen Weg eine Serpentinenschleife als Gehwegverbindung mit einer Steigung von 15,2% vorgesehen. An der Stelle des Zusammenschlusses der zwei Wege entsteht die kreisrunde Plattform mit einem Durchmesser von ca. 9,5 m. Die Abstützung der aufgeschütteten Materialien erfolgt mit Zyklopenmauern (Steinwürfen), mit Gabbionen und mit Stüzmauern aus Beton. Die einzelnen Terrassen werden durch Geländer in Cortenstahl abgegrenzt. Wegen des Ausblickes dürfen nur wenige hochstämmige Bäume gepflanzt werden. Die Böschungen sollen durch niedere Stauden und Blühsträucher bedeckt werden Zu den landwirtschaftlichen Flächen hin und im unteren Bereich sollen Wildgehölze und Blühsträucher zum Einsatz kommen. Die Eingrünung der ebenen Flächen soll mit den Rasensamenmischungen für Gebrauchsrasen erfolgen, die Wiesenflächen der Böschungen können mit dem Saatgut der Heuböden eingesät werden.