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Allgemein
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Landschaftsplanung befasst sich mit der Entwicklung eines größeren Landschaftsausschnittes. In Südtirol wird die Landschaftsplanung vor allem von den zuständigen Landesämtern betrieben. Das Land Südtirol hat 1994 den LEROP, den Landesentwicklungs- und Raumordnungsplan verabschiedet. Der LEROP analysiert den Entwicklungsbedarf in den verschiedensten Bereichen , unter anderem für die Landschaft Südtirols. Der zweite Teil des LEROP besteht aus mehreren Fachplänen, von denen einer das Landschaftsleitbild Südtirol ist, das Ziele, Maßnahmen und Umsetzungsstrategien für die Landschaftsentwicklung in Südtirol enthält. Für die Erfassung und Unterschutzstellung von schützenswerten Landschaftsbereichen und –objekten besteht für das gesamte Landesgebiet Südtirols ein Landschaftsplan.
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Landschaftsplanung in der Gemeinde
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Sowohl das Landschaftsleitbild als auch der Landschaftsplan befassen sich hauptsächlich mit der freien Natur- und Kulturlandschaft. Siedlungsgebiete werden von diesen Planungsinstrumenten der Landesverwaltung ausgenommen. Für Gemeinden, welche die Notwendigkeit einer reglementierten Umganges mit ihrer Landschaft erkannt haben, bietet sich die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten im Gemeindegebiet, vor allem im Siedlungsgebiet, Landschaftsplanung zu betreiben. Dazu werden folgende Planungsinstrumente vorgeschlagen:
- Erstellung eines Landschaftsinventars
- Erstellung eines Landschaftsleitbildes auf Gemeindeebene
- Erstellung eines Grünordnungsplanes
- Verpflichtende Erstellung einer landschaftspflegerischen Begleitplanung bei Bauvorhaben mit erheblichen Eingriffen in die Landschaft
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Landschaftsleitbild auf Gemeindeebene
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Das Landschaftsleitbild auf Gemeindeebene soll nach dem Muster des „Landschaftsleitbildes Südtirol“ ein Leitfaden für die Entwicklung sowohl der freien Landschaft als auch der Grünflächen im Siedlungsbereich sein.
Ausgehend von der Analyse der Bestandssituation und des Entwicklungsbedarfes werden die angestrebten Ziele formuliert und Maßnahmen bzw. Umsetzungsstrategien für einen zeitlichen Rahmen festgelegt.
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Landschaftsinventar
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Das Landschaftsinventar ist eine Erfassung und Kartierung von kleineren Landschaftseinheiten wie Moore, Lärchenwiesen, Kastanienhaine und Elementen wie Waale, Trockenmauern, Naturdenkmäler, usw. sowohl in der freien Natur- und Kulturlandschaft als auch im Siedlungsbereich, welche durch ihren ökologischen, ästhetischen und kulturellen Wert schützens- und erhaltenswert sind.
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Landschaftspflegerische Begleitplanung
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Durch die landschaftspflegerische Begleitplanung ist eine rechtzeitige Berücksichtigung ökologischer Standpunkte bei Bauvorhaben ab einer bestimmten Größe oder in sensiblen Zonen wie Schutzgebieten oder in der freien Landschaft möglich.
Die landschaftspflegerische Begleitplanung legt Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen sowie Maßnahmen für eine ökologischere und landschaftsschonendere Verwirklichung von Bauvorhaben fest.
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Landschaftsplan
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Ziel des Landschaftsplanes ist es, hochwertige Landschaftsausschnitte oder –objekte zu erfassen, bewerten und unter Schutz zu stellen. Die Bestimmungen der landschaftlichen Unterschutzstellungen sind in den Bauleitplan der jeweiligen Gemeinde zu übertragen. Er ist somit ein klassisches Instrument des Naturschutzes.
Seitens der öffentlichen Verwaltung ist man allerdings bestrebt, diesen „Schutzplan“ zu einem Vorsorgeinstrument der Gemeinden auszubauen, der eine ökologisch orientierte Entwicklungsplanung mit Berücksichtigung in der Bauleitplanung ermöglicht.
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