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Gewerbegrün
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Waren früher Gewerbegebiete reine Produktions- und Lagerstätten, so können aufgrund geänderter Gesetzgebung nun auch Arbeiterwohnungen, Dienstleistungsunternehmen, Detailhandel und Einrichtungen von öffentlichem Belang errichtet werden. Durch die geänderten Nutzungen entstehen nunmehr auch in Gewerbegebieten Bedürfnisse nach einem einladenden Erscheinungsbild für Kunden und einem ansprechenden Arbeits- und Wohnumfeld. Durch Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünungen, Entsiegelung und Beschattung von Parkplatzflächen kann der Oberflächenwasserabfluss verringert und ein weniger aufgeheiztes Kleinklima erreicht werden.
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Straßen und Plätze
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Eine gelungen Gestaltung von öffentlichen Straßen und Plätzen ist ein Zusammenspiel von Raumaufteilung, Belagsgestaltung, Pflanzungen, Ausstattung und Beleuchtung. Bei der Raumaufteilung ist der Bedarf der unterschiedlichen Nutzergruppen, die Funktionalität und die Bezugs- bzw. Blickachsen zu berücksichtigen. Die Belagsgestaltung und die Pflanzungen unterstreichen das Raumkonzept. Ein einheitliches und passendes Design aller Ausstattungselemente prägt den ästhetischen Gesamteindruck, der durch ein gelungenes Beleuchtungskonzept in der Nacht seine besondere Wirkung entfaltet.
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Parks und Grünzonen
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Parks und Grünzonen sind vor allem im städtischen Bereich und größeren, dicht verbauten Ortschaften eine Notwendigkeit. Zum einen stellen sie eine wohnungsnahe Erholungszone für ältere Bewohner und Eltern mit Kleinkindern dar, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Zum anderen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des urbanen Kleinklimas, denn sie sind temperaturregulierend durch Beschattung und Verdunstung, wandeln das Kohlendioxid der Luft in Sauerstoff um und wirken als Staubfilter.
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Hotelgärten
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Im Hotelgarten wird trotz reichhaltigem Freizeitangebot in den Urlaubsgebieten ein wesentlicher Teil des Urlaubes verbracht. Der Hotelgarten hat sich am Zielpublikum und dem Hotelkonzept zu orientieren. Meistens sollen sowohl Bedürfnisse der Gäste nach Ruhe und Ungestörtheit einerseits und Sport, Spiel, Gesellschaft und Kommunikation andererseits befriedigt werden. Ein funktional gut durchdachter Hotelgarten mit einer zum Hotel passenden Gestaltungslinie aller Ausstattungselemente und der entsprechenden Bepflanzung vermitteln einen harmonischen Gesamteindruck.
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Nutzungen
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Auf der zu planenden Fläche wird jedem Bereich eine Nutzung bzw. eine Funktion zugeordnet. Nutzungen können mit Tätigkeiten wie spielen, sitzen, parken, gehen, fahren, lagern, usw. beschrieben werden, Funktionen sind beispielsweise Sichtschutz, Schmuckpflanzung oder Beschattung. Die Nutzungsbereiche müssen in geeigneter Größe und Lage vorhanden sein, und benachbarte Nutzungen dürfen sich nicht gegenseitig stören. Grenzen zwischen den verschiedenen Bereichen können fliesend oder klar ersichtlich, massiv, z. B. durch Mauern, oder angedeutet, wie durch Belagswechsel, sein.
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Geländemodellierung
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Die Gebiete unserer unmittelbaren Umgebung (Alpen und Alpenvorländer) weisen eine Geländemorphologie mit vorwiegend geneigten Flächen auf. Vielfach können erst durch Modellierung des Geländes Flächen nutzbar gemacht werden. Höhenunterschiede können dabei entweder mit Stützmauern oder mit Böschungen überwunden werden. Dabei ist mit hoher planerischer Sensibilität vorzugehen, da vor allen große Geländesprünge weit um sichtbar sind und dadurch das Landschaftsbild wesentlich prägen. Geländemodellierung kann auch als Gestaltungsgelement angewandt werden.
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Pflanzflächen
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Die Auswahl an Pflanzen und deren Kombinationen bieten eine unendliche Fülle an Möglichkeiten. Die Pflanzen sind dabei so auszuwählen, dass gewünschte Kriterien erfüllt werden. Zu diesen Kriterien zählen Wuchshöhe, –breite und -form, Farben und Blühzeiten, Nutz-, Zier- oder Wildpflanzen, immergrün oder laubabwerfend. Weiters ist auf Standorteigenschaften wie Temperatur, Niederschlag, Sonneneinstrahlung und Bodeneigenschaften zu achten Der Pflegeaufwand ist bereits beim erstellen des Pflanzplanes zu berücksichtigen, da er je nach Auswahl der verwendeten Pflanzen großen Unterschieden unterworfen ist. Zur Pflege von Pflanzen zählen Erziehungs-, Form- und Rückschnitte, Düngung , Bewässerung und eventuell Winterschutz.
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Belagsflächen
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Die Wahl des Belages ist abhängig von der Nutzung, die darauf möglich sein soll. Je nach Nutzung wirken unterschiedliche Belastungen und werden unterschiedliche Anforderungen an den Belag gestellt. Beläge können befestigt oder unbefestigt, versiegelt oder unversiegelt, trocken oder auf Mörtelbett verlegt, gebunden oder ungebunden sein. Die Auswahl der Materialien reicht von bearbeiteten Natursteinen, unbearbeiteten Steinen aller Körnungsgrößen und Formen, Betonwerksteinen, Asphalt, Holz , Kunststoffen zu Metallen. Die verwendeten Materialien lassen nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten von Formen, Farben und Verlegemustern zu.
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Ausstattung
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Ein Freiraum ohne Ausstattung ist wie eine Wohnung ohne Einrichtung. Neben der Funktionalität hat die Ausstattung hohe Ansprüche an die Ästhetik zu erfüllen und sich durch eine einheitliche Linie auszuzeichnen. Zur Ausstattung zählen: -Bauliche Elemente wie Pergolas, Rank- und Klettergerüste, Schattensegel, Spiel- und Sportgeräte, ... -Mobiliar wie Stühle, Bänke, Tische, ... -Bereichsbegrenzungen wie Zäune, Poller, Toranlagen, ... -Elemete wie Pflanzgefäße, Baumscheiben, Baumschutzgitter, Abfalleimer, Beschilderung, Fahrradständer, …
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Beleuchtung
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"Sehen und gesehen werden“ bedarf in der Nacht einer künstlichen Beleuchtung. Der Markt bietet eine beachliche Auswahl an Beleuchtungskörpern für den Außenbereich. Sie können in Kategorien wie Mastenleuchten, Wandleuchten, Lichtstelen, Decken-, Wand- und Bodenstrahlern eingeteilt werden. Prinzipiell werden nur ausgewählte Außenbereiche beleuchtet. Beleuchtungskörper können eine flächige, lineare oder punktuelle Ausleuchtung erzielen. Neben der Notwendigkeit, Wege, Straßen, Plätze und Eingangsbereiche auszuleuchten, kann Licht gezielt dazu angewandt werden, besondere Bereiche, Gegenstände, Gebäude oder Kunstwerke zu beleuchten und dadurch hervorzuheben.
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Bewässerung
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In der Regel sind Vegetationsflächen aus Bereichen mit Pflanzen und Pflanzgemeinschaften zusammengesetzt, die ähnliche Wasseransprüche aufweisen.
Erfolgt die Bewässerung händisch, kann problemlos auf den unterschiedlichen Wasserbedarf einzelner Bereiche eingegangen werden. Bei der Planung ist dabei zu beachten, dass günstig gelegene Wasserentnahmestellen vorgesehen werden.
Bei der Bewässerung mit einer Bewässerungsanlage werden Bereiche mit ähnlichen Wasseransprüchen zu einem Bewässerungskreis zusammengeschlossen. In Abhängigkeit von der Vegetation erfolgt die Bewässerung mittels Tropf- oder Spritzberegnung.
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